& dann war

da noch …

Herzlich willkommen zu 200 Jahren voller Erfindungen, Entwicklungen und Erfolgen. Begeben Sie sich auf eine spannende Reise durch die Vergangenheit und entdecken Sie dabei die Highlights aus 200 Jahren Koenig & Bauer.

Wir wünschen viel Spaß.

1774

Friedrich Koenig, der Erfinder der Zylinderdruckmaschine und unternehmerische Vordenker, wird am 17. April 1774 im thüringischen Eisleben geboren.

1783

Mit dem am 18. August 1783 in Stuttgart geborenen Feinmechaniker Andreas Bauer ist das Gründer-Duo der Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer komplett.

1812

1806 geht Friedrich Koenig ins industriell weiter entwickelte England und stellt 1812 zusammen mit Andreas Bauer der Fachwelt die erste Zylinderdruckmaschine aus Eisen vor.

1814

Als eine Doppelzylindermaschine der beiden Pioniere im November 1814 in London “The Times” mit Dampfmaschinenkraft druckt, ist der Grundstein für die Industrialisierung des Drucks und die Informationsverbreitung in breitere Bevölkerungsschichten gelegt.

1817

Pioniergeist von Anfang an! Mit der Gründung der Schnellpressenfabrik Koenig & Bauer im Kloster Oberzell bei Würzburg startet die industrielle Produktion schon 25 Jahre vor dem Beginn des Maschinenzeitalters in Deutschland.

1828

Der Aufbau der ersten Papierfabrik Bayerns in der Klostermühle Münsterschwarzach hilft dem jungen Unternehmen über den Markteinbruch nach Ausbruch der Pariser Juli-Revolution von 1830 hinweg.

1855

Andreas Bauer und Koenig’s Witwe Fanny Koenig, eine der ersten Managerinnen in Deutschland, gründen die Fabrik-Krankenkasse als Vorgängerin der heutigen Betriebskrankenkasse - betriebliche Sozialpolitik lange vor Bismarck.

1866

Als Andreas Bauer stirbt, übernehmen Wilhelm und Friedrich Koenig Junior die Leitung des Unternehmens. Sie treiben die technischen und sozialen Innovationen des Unternehmens weiter voran.

1868

Zwei Jahre später schaffen die beiden eine Fabrik-Fortbildungsschule. Sie bringt bis heute als einige der wenigen Werkberufsschulen in Deutschland jedes Jahr hervorragend ausgebildete Fachkräfte hervor.

1873

Die 2.000-ste Maschine verlässt die Fabrik von Koenig & Bauer! Und weil die Mitarbeiter dem Unternehmen schon immer besonders wichtig waren, richtet es im gleichen Jahr eine Invaliden-, Witwen- und Waisenkasse für sie ein.

1876

Die Anforderungen an die Druckleistung steigen. Koenig & Bauer entwickelt neben den Bogenmaschinen die erste Rollendruckmaschine und liefert diese an die Magdeburgische Zeitung.

1886

Koenig & Bauer expandiert weiter. Albrecht Bolza, der Enkel des Erfinders, tritt ein und Edgar Koenig, ein Neffe Friedrich Koenig‘s, entwickelt die erste Trichterrotationsmaschine.

1895

Kurz vor der Jahrhundertwende verlässt bereits die 5.000-ste Schnellpresse die Fabrik in Oberzell.

1901

Mehr Platz für Neues! Nach Jahren voller Erfolge und Erfindungen genügt das Kloster den Anforderungen nicht mehr. Das Unternehmen baut ein neues Werk auf der anderen Mainseite. Dort befindet sich heute noch der Stammsitz von Koenig & Bauer.

1910

Innovation um Innovation! Die neue Vierfarben-Bogenmaschine Iris begeistert mit ihrer hohen Druckqualität die Erfinder und immer mehr neue Kunden von Koenig & Bauer.

1912

In der Branche spricht man über die hohe Qualität der Druckmaschinen aus Würzburg. So dauerte es nicht lange, bis auch die erste Tiefdruckrollenrotation nach Berlin geliefert wird.

1923

Wegweisend für die seit vielen Jahrzehnten führende Rolle von Koenig & Bauer im Banknotendruck ist die erste Sammeldruckmaschine für farbigen Banknotendruck. Sie stabilisiert das Geschäft in der Hyperinflation der 1920er Jahre.

1931

In vierter Generation der Gründerfamilie übernimmt Dr. Hans Bolza den Vorstandsvorsitz des 1920 in eine AG umgewandelten Unternehmens. Er führt Koenig & Bauer 40 Jahre lang über die Wirren des 2. Weltkrieges, Zerstörung und Wiederaufbau hinweg bis 1971.

1951

Dipl.-Phys. Dr.-Ing. Hans-Bernhard Schünemann startet bei Koenig & Bauer. Nach wegweisenden Konstruktionen adoptiert Dr. Bolza 1959 den hochtalentierten Konstrukteur. Als Vorstandsvorsitzender von 1971 bis 1995 treibt er die Entwicklung neuer Druckmaschinen und das Wachstum zum Druckmaschinenkonzern voran.

1952

Einer der Glücksfälle in der Unternehmensgeschichte ist der Beginn der Zusammenarbeit mit der Schweizer „Organisation Giori“. Sie sichert Koenig & Bauer die Spitzenstellung bei Anlagen für die Banknotenproduktion. Wenig später werden die ersten Stahlstichmaschinen Koebau-Giori-Intagliocolor und Offsetanlagen Koebau-Giori-Simultan ausgeliefert.

1958

Im In- und Ausland sehr erfolgreich ist der Zweitourenschnellläufer Condor. Fast 2.000 Maschinen werden ausgeliefert.

1962

Der ersten Hochdruckrotation Koebau-Courier für die Würzburger “Main-Post“ folgen später viele Offsetrotationen.

1964

Die Serienproduktion der erfolgreichen Bogenhochdruckmaschine Rotafolio beginnt im neu erbauten Zweigwerk in Trennfeld.

1969

Die erste Offset-Rotation der permanent weiterentwickelten und bis heute in zahllosen Zeitungshäusern eingesetzten Baureihe Commander liefert Koenig & Bauer nach Belgien.

1972

Ein weiteres Erfolgsmodell! Die Akzidenz-Rollenoffsetmaschine Koebau-Compacta begeistert auf der drupa die Fachwelt.

1974

Zeit für Rekorde! Der Jumbo-Courier mit 2,52 m Papierbahnbreite ist bis heute die breiteste Zeitungsrotation der Welt. Die neue Rapida SR III ist mit 15.000 Bogen/h über viele Jahre die schnellste Mittelformat-Maschine der Welt.

1986

Die 15.000 Bogen/h schnelle Rapida 104 in Reihenbauweise ist die Vorläuferin für die heutigen Rapidas aus dem Werk Radebeul.

1988

Koenig & Bauer liefert die weltweit größte Rotation für den Zeitungs-Flexodruck an die Daily Mail in London. Bei der Einweihung der acht Flexo-Courier-Maschinen ist auch die „Eiserne Lady“ Margaret Thatcher dabei.

1990

Auf dem Weg zum Konzern: Koenig & Bauer und Albert-Frankenthal treten bei der drupa 1990 erstmals als Unternehmensgruppe Koenig & Bauer-Albert (KBA) auf.

1991

Koenig & Bauer übernimmt die Mehrheit an den Planeta Druckmaschinenwerken in Radebeul bei Dresden. Die neue Tochter firmiert als KBA-Planeta AG.

1995

Die Koenig & Bauer AG fusioniert mit der Albert-Frankenthal AG zur Koenig & Bauer-Albert AG (KBA). Auf der drupa sorgt die neuentwickelte Rapida-Großformatreihe für Furore. Sie beschleunigt den Aufstieg von KBA Radebeul zum Marktführer im Großformat.

1997

Offset und Digital unter der Haube: Auf der Messe PRINT in Chicago präsentiert KBA-Planeta die gemeinsam mit der israelischen Scitex Corp. entwickelte Computer-to-Press-Anlage 74 Karat. Der erste Schritt in Richtung Digitaldruck.

1998

Die Koenig & Bauer-Albert AG und die KBA-Planeta AG fusionieren zur deutlich größeren Muttergesellschaft Koenig & Bauer AG (kurz: KBA).

2000

KBA stellt auf der drupa 2000 mit der KBA Cortina ein revolutionäres Konzept für den Zeitungsdruck im 21. Jahrhundert vor und sorgt mit zahlreichen Neuentwicklungen im Bogen- und Rollenoffset bis hin zum Ökodruck für Furore.

2001

Durch die Übernahme der De La Rue Giori SA sichert sich Koenig & Bauer endgültig die Marktführerschaft bei Anlagen für den Banknotendruck. Die neue Tochter wird in KBA-Giori S.A. und später in KBA-NotaSys S.A. umbenannt.

2003

Ebenfalls der Erste bei dreifachbreiten Zeitungsmaschinen ist Koenig & Bauer mit der KBA Commander 6/2 für den Tages-Anzeiger in Zürich. KBA Radebeul unterstreicht seine Stärke in den großen Formaten mit der Supergroßformat-Generation Rapida 205 und 185.

2004

Mit der Übernahme der Metronic GmbH in Veitshöchheim steigt KBA in den wachsenden Markt für industrielle Kennzeichnungstechnik ein. Die Inkjet-, Laser-, Thermotransfer- und Heißpräge-Systeme werden in Produktions- und Verpackungsanlagen eingesetzt.

2005

Mit dem Kauf des tschechischen Druckmaschinenherstellers Grafitec in Dobruška kommt ein kostengünstiger Produktionsstandort zum Konzern.

2006

Durch die Übernahme der LTG Print Systems Holding GmbH und deren Fusion mit Bauer + Kunzi zur KBA-MetalPrint GmbH in Stuttgart wird KBA auch zum Weltmarktführer im Blechdruck. Das breite Portfolio für den Verpackungsdruck wächst.

2008

Pole Position im Mittelformat: Die neue KBA Rapida 106 positioniert sich auf der drupa als Rüstzeitweltmeister und ist seit 2012 mit 20.000 Bogen/h auch Geschwindigkeitsweltmeister im Mittelformat.

2012

Einstieg in den High Volume Digitaldruck: Mit der RotaJET 76 zeigt KBA auf der drupa die erste Inkjet-Rotation für den farbigen Digitaldruck. Im Bogenoffset-Großformat definiert die neue Rapida 145 mit 17.000 Bogen/h die Leistungsgrenze neu.

2013

Mit der Übernahme der Kammann Maschinenbau GmbH und der italienischen Flexotecnica S.p.A., erweitert KBA sein Angebot um Maschinen für die Dekoration von Hohlkörpern sowie Anlagen für den Druck flexibler Verpackungen.

2014

Die bis dahin größte Inkjet-Rotation RotaJET VL mit 1,68 Metern Bahnbreite geht beim deutschen Dekordrucker Interprint in Produktion.

2015

Zusammen mit dem amerikanischen Konzern HP Inc. stellt KBA-Digital & Web die im Werk Würzburg gebaute weltgrößte Inkjet-Rotation HP T1100S PageWide Web Press für Wellpappen-Verpackungen vor.

Einführung einer neuen Gesellschaftsstruktur mit der Holding Koenig & Bauer AG und den operativen Geschäftseinheiten KBA-Sheetfed Solutions, KBA-Digital & Web Solutions, KBA-NotaSys und KBA-Industrial Solutions.

2016

KBA übernimmt den Stanzmaschinenhersteller Iberica und zeigt zur drupa erstmals Postpress-Lösungen sowie neue Serviceangebote unter dem Label KBA 4.0.

2017

Koenig & Bauer feiert im September 2017 das 200-jährige Firmenjubiläum mit Gästen aus der ganzen Welt.